BLSV vor Ort im Bad Kötztinger FC-Heim
Wo kann der BLSV den Vereinen helfen, wenn „der Schuh drückt“?
Regelmäßig ziehen Vertreter des Bayerischen Landessportverbandes (BLSV) durchs Land, um für dessen Mitglieder ganz persönlich und direkt – vor Ort eben - ansprechbar zu sein. Dieser Einladung waren am Donnerstag, den 29. Oktober viele Vertreter der umliegenden Vereine in das Vereinslokal des 1. FC Bad Kötzting gefolgt, um ihre Fragen loszuwerden und neueste Infos mit nach Hause zu nehmen. BLSV-Kreisvorsitzender Toni Högele konnte neben den Referenten aus seiner Vorstandschaft auch den Bezirksvorsitzenden Arnold Lindner, die Bezirksreferentin für das Sportabzeichen, Maria Zwickenpflug sowie die örtliche Presse begrüßen. Beim Gastgeber FC Bad Kötzting bedankte sich Högele und überreichte an den Geschäftsstellenleiter Josef Klingseisen und den 2. Vorstand, Reinhard Sperl ein kleines Geschenk.
Bevor Högele sein Impulsreferat begann, bat er alle Anwesenden den kürzlich verstorbenen Ehrenmitgliedern, Josef Iglhaut sen. und Franz Lommer zu gedenken. Sie seien stets Vorbild und Kämpfer für den Sport gewesen. Der BLSV-Kreisvorsitzende betonte selbstbewusst, dass der Sport nicht nur Bittsteller, sondern in erster Linie ein aktiver „Bringer“ für viele Belange der Gesellschaft sei. Leider komme man um viele verwaltungs- oder finanztechnische Angelegenheiten nicht herum, so dass der ehrenamtliche Funktionär stets „up to date“ sein muss, ob nun bei der Nutzung der Bestandsmeldung per Internet oder Erreichbarkeit über E-Mail. Entweder muss er selbst Fachmann sein, oder eben die Dienste von Fachleuten nutzen. Hier greife nun der BLSV mit all seinen Möglichkeiten ein. Als ersten Fachmann bat Högele den Vorsitzenden der Sportjugend, Hubert Lauerer, um das Wort. Lauerer empfahl die vielen Ehrungsmöglichkeiten über BSJ und BLSV zu nutzen, um verdienten Mitarbeitern Anerkennung zu geben. Er beschrieb, wie Sportverein und Kindergarten in Kooperation treten können und entsprechende Förderungen beantragen können. Von Agenda 2012 über FSJ und „Sie-Ausbildung“ könne man wie auch alle Adressen der Sportvereine im Landkreis auf der BSJ-Homepage finden. Lauerer hob hervor, dass wie bisher viele Zuschüsse für Jugendbildungsmaßnahmen zur Verfügung stehen. Derzeit wird ein „Baukasten“ zur Planung solcher Lehrgänge erprobt, um die Verantwortlichen praktisch zu unterstützen.
Bezirksvorsitzender Arnold Lindner hob hervor, dass es für die Vereine immer wichtiger werde, für die langfristige Werbung, die Aus- und Fortbildung der Führungskräfte zu sorgen. Der BLSV bietet hier die fundierte Ausbildung zum Vereinsmanager an, dessen Lizenz übrigens ähnlich einer Übungsleiterlizenz zum Punktekonto für die Vereinszuschüsse beiträgt. Lindner appellierte an die Vereine, sich um Führungskräfte bereits in der Jugend zu kümmern. Ebenso erhalte das Sportangebot sowie die Übungsleiterausbildung beim Sport für Ältere immer höheren Stellenwert. Ein weiteres Thema seien die überall notwendigen Sanierungen von Vereinsgebäuden. Hier gibt es weiterhin staatliche Förderung, man dürfe aber bei der Beantragung keine Fehler machen und sollte rechtzeitig das Fachwissen des BLSV in Anspruch nehmen! Empfehlenswert ist auch, rechtzeitig Rücklagen für Baumaßnahmen zu bilden. Ein Lieblingsprojekt im BLSV-Bezirk sei „Sozial im Sport“, weil die teilnehmenden Vereine den gesellschaftlichen Stellwert des Sports deutlich machen. Wieder kamen die Finanzen zur Sprache: Lindner beschrieb die vielen Zuschussmöglichkeiten aus Bezirksmitteln für überörtliche, überregionale und integrative Sportaktionen.
Der Referent für Öffentlichkeitsarbeit, Christian Hofmaier, zeigte den Anwesenden anhand von 15 Beispielen die vielen Informationsmöglichkeiten auf der neu gestalteten BLSV-Homepage. Die klare Gliederung haben bereits die Bezirke übernommen und auch die Homepage des BLSV-Kreises wird auf dieses einheitliche „Gesicht“ umgestellt werden. Damit haben alle Mitglieder des BLSV, die Vereine und Fachverbände direkten Zugriff auf die unterschiedlichsten Themenbereiche. Dennoch ist der Datenschutz besonders gut gewährleistet. Es wäre schön, wenn möglichst viele Vereine z.B. bei der Bestandsmeldung das Internet nutzten. Maria Zwickenpflug hatte auch Infomaterial zum Sportabzeichen mitgebracht und ermunterte die Anwesenden, dem 80%-Anteil der Schulen ein klein wenig Paroli zu bieten. Der Organisator im Hintergrund, Josef Iglhaut jun., beschrieb zum Schluss, wie man richtig die Tür zu denen öffnen kann, die finanzielle Hilfen geben können. Das Wort „Sponsoring“ sei hierfür nicht mehr so gut geeignet. Eine Zusammenarbeit der Vereine sei hier auch von Nöten, denn wenn jeder sein eigenes Süppchen koche, könnten potentielle Geldgeber sogar verärgert werden. Iglhaut bat dann um das Ausfüllen der Feedbackbögen und rief zur allgemeinen Diskussion auf. Hier verwiesen die Anwesenden vor allem auf die großen Unsicherheiten bei steuerlichen Fragen. Im Erfahrungsaustausch wurden mehrere Modelle für den Umgang mit dieser Materie offenbar. Lindner und Högele konnten aus BLSV-Sicht gerade hier konkrete Hilfen anbieten bzw. anregen. So war der Abend für alle zu einer gewinnbringenden Angelegenheit geworden.
Presseartikel Kötztinger Umschau 31.10.09 > PDF
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Fortbildung BLSV aktuell: Die Mitgliederversammlung – Quelle des Vereinsjahres
Lehrgangs-Nr. aus Qualinet : 493516
Bitte lesen die die nachfolgenden Informationen vollständig durch.
Termin: Freitag, 27.01.2012 Beginn: 19.00 Uhr Ende: ca. 21.30 Uhr
Ort: Randsberger Hof, Randsbergerhofstr. 15-19, 93413 Cham
Inhalte der Fortbildung:
Lehrgangsgebühr: Sportvereinsmitglieder aus der Oberpfalz: keine; Sportvereinsmitglieder aus anderen Bezirken: 15,00 €
Zahlung der Lehrgangsgebühr: Die Lehrgangsgebühr ist zu Lehrgangsbeginn passend in bar bei der Lehrgangsleitung zu entrichten.
Referent/in: Arnold Lindner (BLSV-Bezirksvorsitzender)
Weitere Informationen über: Institution: BLSV-Bezirksgeschäftsstelle Oberpfalz; Ansprechpartner/in: Thomas Fink; Durchwahl: 0941/29726-0; Fax: 0941/29726-18 Mail: geschaeftsstelle@blsv-oberpfalz.de
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